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Geschrieben von Beat Ulrich
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Sonntag, 25. Februar 2007 |
Nachdem ich letztens am Beispiel der Extravaganza erleben durfte, wie gut es ankommt, wenn man seltsame Regeln für Veranstaltungen aufstellt - z.B. eine Kleiderordnung - und schlechte Musik spielt, habe ich mir überlegt, wie toll das wäre, wenn die Crew das für ihre anstehende AAR-Party auch mal versucht, nur halt ohne Türsteher und schlechte Musik.
Ich stelle mir das so vor:
1) Mit Stoffhosen oder Joop-Jeans kommt ihr leider nicht rein. Gleiches gilt für schicke Schuhe. Erlaubt sind einzig und allein Jeans oder unseretwegen auch mal die ein oder andere Cordhose. Was man so an die Füße zieht, wisst ihr ja! Für Mädels ist die Regel in Hinsicht auf Röcke gelockert.
Wer auf seinen Armani-Anzug aber nicht verzichten will, der muss ein von den Eltern unterschriebenes Formular mitbringen, auf dem steht "Mein missratener Nachwuchs darf seine feinen Klamotten tragen, wann er will!"
2) Shirts oder sonstige Kleidungsstücke mit Logos oder Schriftzügen der Unsympathen "böhse onkelz" oder "Lonsdale", "Troublemaker" oder sonst ein Nazimüll führen unweigerlich dazu, dass der Mensch an der Musik so Sachen spielt wie "Racist friend" von Tocotronic oder "Don't call me white" von NOFX. Ihr braucht euch nicht komplett zum Affen zu machen, wenn ihr eines dieser Lieder hören wollt - normal anziehen und den Wunsch beim DJ äußern klappt genau so gut!
3) Traurig sein gilt nicht. Die wenigen Sitzplätze im Kleinen Klub sind ohnehin schon von den Leuten besetzt, die schwarze Haare haben, auf deren Shirts ganz seltsame Sachen stehen und die echt gut darin sind, jedem zu zeigen, dass sie nix zu lachen haben. Die sind immer früh dran!
4) Der Emo-Quotient:
Anzahl tätowierter Sterne + Anzahl tätowierter Schwalben oder Schmetterlinge + Anzahl von Sternen /Schmetterlingen/Schwalben auf Kleidungsstücken oder Accessoires + Anzahl der Piercings + Anzahl angesteckter Buttons geteilt durch 10 sollte den Wert 1 nicht überschreiten, das führt zu komischen Blicken seitens der AAR-Crew.
ArschAbRocken-T-Shirts sind bei der Rechnung nicht mit einzubeziehen.
5) Wer die AAR-Crew in Verlegenheit bringt, indem er sich 1000mal ein Lied wünscht, das wir nicht da haben und wo wir vielleicht nicht mal die Band kennen, der ist böse und wird vielleicht rausgeworfen, es sei denn, er hat gute Beziehungen zu einem Mitglied der AAR-Crew...
6) Minderjährige, die trotzdem bis 5 Uhr feiern wollen, müssen einen Wisch mitbringen, den sie sich irgendwo runtergeladen und ausgedruckt haben und auf dem steht "Mein für sein Alter echt schon total reifer Nachwuchs darf bleiben so lang er will, ausserdem ist das sogenannte Jugendschutzgesetz ein Schlag in die Fresse unserer Elite von morgen!"
...aber mich fragt ja keiner...
Ihr
Beat Ulrich
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 25. Februar 2007 )
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Geschrieben von Beat Ulrich
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Donnerstag, 26. Januar 2006 |
Geneigte Leser, ich hätte mich früher zu Wort gemeldet, aber es ergab sich kurzfristig die Gelegenheit einer Studienreise durch’s nördliche Südamerika, die ich mir einfach nicht entgehen lassen konnte. Nee, gelogen. Irgendwie ist das Kolumneschreiben einfach unter den Tisch gefallen. Aus Mangel an bewegenden Themen komme ich mal auf die Musik zu sprechen. Das Jahr 2005 ist vorbei und hat mir persönlich ein paar tolle Musikleckerbissen geboten, ich denke da gerade an das grandiose Album von …trail of dead und dazugehörige Liveauftritte in bester Rocker-Kaputtschlag-Manier. Dann hab ich mich Anfang des neuen Jahres schon etwas auf die neue Blackmailplatte gefreut… Aber - erschienen, reingehört und festgestellt: Irgendwie sind meine Blackmailzeiten vorbei. Ich erinnere mich noch gut, dass ich einmal ernsthaft überlegt habe, 350km zu fahren um die Jungs live zu sehen. Komisch. Ich fürchte, ich kann’s einfach nicht mehr hören. Fast schade. Dabei ist das aktuelle Titelbild der Visions mit Aydo Abay und Thees Uhlmann echt toll, zum Andiewandhängen sozusagen. Damit wären wir dann bei Tomte (1:0 für diese Überleitung). Am dritten Februar kommt die neue Platte, endlich, denn die Single wird von führenden Musikkennern für echt gut befunden. Dann auch gleich ein schönes Konzert in Saarbrücken, herrlich. Tomte kann ich glaub ich immer sehn, nicht so wie Blackmail… oder Kettcar. Ihr lieben Menschen mit den „Du und wie viel von deinen Freunden“ - T-Shirts, nehmt’s mir nicht übel, aber das Kettcar-Enzym ist sättigbar, das Tomte-Pendant irgendwie nicht. Oder geht’s nur mir so? Ich finde, man darf auch mal eine Kolumne schreiben ohne wirklich was zu sagen. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2006 )
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Geschrieben von Beat Ulrich
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Dienstag, 13. Dezember 2005 |
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Hat schon mal jemand Pizza bestellt? Bestimmt! So ein lecker runder Teig mit Tomatenpampe und verschiedenen Köstlichkeiten drauf, schön garniert mit Streukäse von Aldi, das ist doch einfach was feines. Auch ich bin derlei fetttriefenden (jetzt hab ich auch endlich mal ein Wort mit drei „t“ geschrieben) Gaumenfreuden nicht abgeneigt und so kam es, dass eines Abends in den letzten Wochen der Italiener von Freunden und mir beauftragt wurde, den Pizzakutscher loszuschicken... |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2006 )
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Geschrieben von Beat Ulrich
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Samstag, 19. November 2005 |
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Es ist soweit! In meiner beschaulichen Heimatstadt findet ein
Pro7-Berichterstattungswürdiges Ereignis statt. Die bundesweit erste
Filiale der Tittenburgerrestaurantkette (man entschuldige die
Ausdrucksweise) „Hooters“ wird eröffnet. Das Firmenkonzept ist
eigentlich ganz einfach: Fast Food serviert von Möchtegern-Playmates in
Hotpants und viel zu engen Oberteilen... |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. November 2005 )
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Geschrieben von Beat Ulrich
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Samstag, 5. November 2005 |
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…So, dann hab’ ich jetzt meine eigene Kolumne. Eigentlich nur
fair, immerhin habe ich ja kein Blog. Wer heutzutage kein Blog hat ist
ja irgendwie definitiv nicht state of the art. Wer nicht mal weiß, was
ein Blog ist, hat aber eigentlich auch gar nix verpasst, also besser
erst gar nicht nachforschen! Es hat jetzt lange gedauert, doch
spätestens nach meinem Aufenthalt im „Rockland Schweden“ kann ich meine
Beobachtungen im knackigen und T-Shirt-tauglichen Slogan
zusammenfassen:
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2006 )
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