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VÖ: |
25.01.08
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| Label: |
Virgin Ger (EMI) |
| Songs: |
1) sum it up
2) come on
3) stillNo1
4) if I had e heart
5) wednesday
6) ariel
7) odds and ends
8) better living
9) failed on you
10) tomorrow will be mine
11) say yes to everything |
| Dauer: |
44:20
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| Anspieltipps: |
stillNo1, if I had e heart, wednesday, tomorrow will be mine |
| Bandhomepage: |
http://www.slut-music.de/ |
Es war etwas ruhiger um die Band SLUT geworden. Fast vier Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum "All we neds is Silence“, folgte Ende Januar 2008 der lang ersehnte Nachfolger "Still No1“. Es handelt sich hierbei um das sechste Werk der bayrischen Band, die sich gerne mit dem kurzen Stabreim „Hallo, wir sind SLUT aus Ingolstadt“ vorstellt. Dabei ist es heute wohl gar nicht mehr nötig, SLUT vorzustellen. In den 13 Jahren Bandgeschichte seit der Gründung im Jahre 1995 bis zum Konzert im Saarbrücker Roxy am 17.03.08 haben SLUT neben den genannten letzten beiden Alben auch noch "For Exercise And Amusement" (1996), "Interference" (1998), "Lookbook" (2001) und "Nothing Will Go Wrong" (2002) veröffentlicht. Außerdem trällert die Band im Hintergrund diverser deutscher Filme(wie zum Beispiel „Crazy“, „Katze im Sack“ und „Die fetten Jahre sind vorbei“), trat 2005 bei Stefan Raabs „Bundesvision Songcontest“ an und hat 2005 und 2006 am Theater Ingoldstadt Kurt Weills Musik zu Brechts "Dreigroschenoper" in 20 Vorstellungen live performed. 2006 erschien dann auch das Album der slutschen Weill-Interpretation, allerdings in abgespeckter Form, weil nicht alle Stücke den Segen der New Yorker Kurt Weill Foundation erhielten und veröffentlicht werden durften. Nach diesem kleinen kulturellen Experiment kehrten SLUT 2007 wieder für ihre eigenen Songs im Studio ein. Im großen, fernen Berlin wurden die 11 Tracks für "Still No1" aufgenommen und ab 25.Januar ging die Platte unter beachtlichem Medieninteresse über die Verkaufstresen des Landes. Christian Neuburger (Gesang, Gitarre), Rainer Schaller (Gitarre), Gerd Rosenacker (Bass), Matthias Neuburger (Schlagzeug) und René Arbeithuber (Keyboard) sind nun lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie der Hase läuft. Wenn die Fans ein Album mögen, dann lieber schnell direkt eine Tour hinterherschieben. Nicht zu schnell, damit das Album Zeit genug hat, Eingang und Anklang zu finden, aber bloß auch nicht zu lange warten, denn dann ist man wieder weniger im Gespräch. Das ist bei "Still No1" sicher eine gute Strategie, denn das Album ist ein wahrer Hörgenuss, aber man wird es irgendwann im CD-Regal ablegen und dann nicht mehr oft daran denken, denn das ist das Schicksal von SLUT: eine exzellente, sympathische Band, die seit den Neunzigern wundervolle Alben vorlegt, aber im Ganzen doch eher unauffällig ist. Was allerdings wirklich heraussticht, sind die Livequalitäten der SLUTer, denn wer einen ruhigen, poppigen Sound erwartet, der wird sich wundern. Jedenfalls habe ich bisher diese Erfahrung gemacht. SLUT rocken live und scheuen sich auch nicht, Songs wie „Cloudy Day“ oder „Grindcutter“ zu spielen, bei denen es doch deutlich härter zur Sache geht denn bei den letzten Studioalben. Da ist also alles dabei: von traurigen Balladen über tanzbare Popsongs bis hin zu Rock mit derbem Geschrei. Ein Termin führt die 5 Ingolstädter am Montag auch nach Saarbrücken, wo um 20 Uhr im Roxy in der Brebacher Landstraße zum Tanz aufgespielt wird. SLUT haben sich selbst die Messlatte für ihre Liveauftritte ziemlich hoch aufgelegt. Bleibt zu hoffen, dass auch diesmal die Erwartungen erfüllt werden. ArschAbRocken ist optimistisch und wird sich das Konzert auf keinen Fall entgehen lassen!
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